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Die durch die hohe Gravitation angezogene Materie wird jedoch vor dem Sturz ins schwarze Loch so heiß, dass dieses von außen als hell leuchtend beoachtet wird. Schwarze Löcher können als Endzustand eines blauen Sternes bei einer Supernova (Explosion eines Sternes) entstehen. Andere Endzustände von Sternen sind Weiße Zwerge und Neutronensterne. Ein Schwarzes Loch ist ein Objekt mit der Masse des Sterns, allerdings mit wesentlich geringerer Ausdehnung als ein Stern. Ein so entstandenes Schwarzes Loch nennt man stellares Schwarzes Loch. Ein Teil der Masse des ursprünglichen Sterns wird bei der Supernova-Explosion weggeschleudert, der Rest wird komprimiert, so dass der Umfang deutlich kleiner ist als zuvor. Dabei wird die Dichte des neuen Körpers extrem erhöht und die Anziehungskraft (Gravitation) steigt dermaßen an, dass die Fluchtgeschwindigkeit, die ein Körper aufbringen müsste, um das Gravitationsfeld dieses Objekts zu überwinden, größer als die Lichtgeschwindigkeit wäre. Laut der Speziellen Relativitätstheorie ist das Überschreiten der Lichtgeschwindigkeit (im Vakuum) nicht möglich. Das bedeutet, dass nichts, also auch kein Licht, das Gravitationsfeld dieses Objekts überwinden kann. Die Größe eines nichtrotierenden Schwarzen Lochs wird durch den Schwarzschildradius angegeben, der proportional zur Masse des Loches ist. Jedem Teilchen innerhalb dieses Umkreises ist es unmöglich, ihn wieder zu verlassen. Auch elektromagnetische Strahlen können ein Schwarzes Loch nicht verlassen. Neue Überlegungen haben allerdings gezeigt, dass schwarze Löcher Energie (und damit Masse) in Form von Hawking-Strahlung (nach dem britischen Physiker Stephen Hawking) abgeben, so dass die Aussage, nichts könne aus einem Schwarzen Loch entkommen, nur noch bedingt richtig ist. Der Schwarzschildradius für ein Schwarzes Loch der Sonnenmasse beträgt knapp 3 km. Trotz ihrer Eigenschaften, alles zu verschlucken, haben Schwarze Löcher dazu beigetragen, dass das Universum seine gegenwärtigen Eigenschaften besitzt. Nach dem Urknall entstanden aus den Gaswolken die ersten, wahrscheinlich sehr massiven Sterne, die nach kurzer Zeit (einige 100 Millionen Jahre) per Supernova explodierten. Durch diese Supernovae wurde zum einen Material ins Weltall verstreut, zum anderen durch die Druckwellen benachbarte Gaswolken komprimiert, so dass dort neue Sterne entstanden. Die ersten Schwarzen Löcher zogen Materie an, und wurden zu den ersten Quasaren, die sich dann weiter (eventuell nach Verschmelzen mehrerer Schwarzer Löcher) zu den Mittelpunkten von Spiralgalaxien entwickelten. Eine solche Spiralgalaxis ist unsere Milchstraße. |
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